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Vorzugstrasse für das Raumordnungsverfahren

Über 100 Varianten für den Verlauf der Stadt-Umland-Bahn wurden von den beauftragten Ingenieurbüros detailliert untersucht und bewertet. Begleitet wurde dieses mehrstufige formalisierte Auswahlverfahren von einem umfangreichen Bürgerdialog in den drei Städten Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach. Am Ende dieser ersten Planungsphase steht die aus planerischer Sicht aussichtsreichste Linienführung, die als Vorzugstrasse im Raumordnungsverfahren geprüft wird:

In den Unterlagen für das Raumordnungsverfahren sind neben der Vorzugstrasse auch die weiteren Ergebnisse des formalisierten Auswahlverfahrens dargestellt. Die Regierung von Mittelfranken als zuständige Landesplanungsbehörde überprüft im Raumordnungsverfahren die Arbeit der Planer noch einmal kritisch und wägt dabei die verschiedenen Interessen fachlich ab. Daran beteiligt werden alle von der raumbedeutsamen Maßnahme berührten öffentlichen Planungsträger. Außerdem werden die Unterlagen öffentlich ausgelegt.

 

Das Raumordnungsverfahren wird mit einer landesplanerischen Beurteilung abgeschlossen, das heißt einer Befürwortung ohne oder unter Auflagen bzw. einer Ablehnung des Vorhabens. Das Ergebnis wird nach sechs Monaten erwartet.

 

Für das Raumordnungsverfahren sind grobe Pläne im Maßstab von 1:10 000 für die Vorzugstrasse erstellt worden. Diese beinhalten zwar bereits mögliche Standorte von Haltestellen, die tatsächliche Planung im Detail (genaue Lage der Haltestellen, der Gleise in der Straße etc.) erfolgt allerdings erst im Anschluss an das Raumordnungsverfahren unter erneuter Bürgerbeteiligung.