Die StUB

Die Verkehrsalternative für die Region

Die drei Wirtschaftsstandorte Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach wachsen stetig. Die positive Einwohner- und Arbeitsplatzentwicklung in den drei Städten führt zu kontinuierlich steigenden Verkehrsbelastungen, die das vorhandene Straßennetz kaum mehr adäquat bewältigen kann. Weniger Platz, mehr Lärm und Abgase – das sind die Folgen.

Eine Entlastung von Mensch und Umwelt in der Region kann nur gelingen, wenn das Wachstum des Pkw-Verkehrs durch intelligente und nachhaltige Alternativen gestoppt werden kann. Bei dieser Umstrukturierung der Verkehrsströme kommt der Stadt-Umland-Bahn in Zukunft eine maßgebliche Rolle zu.

Die Stadt-Umland-Bahn (StUB)

Bei der Stadt-Umland-Bahn, kurz StUB, handelt es sich aktuell um eines der größten Straßenbahnprojekte in Deutschland. Als nachhaltige Verkehrslösung soll die StUB zukünftig die drei Städte Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach miteinander verbinden.

Ziel ist es, mit der StUB eine leistungsfähige, umweltverträgliche, barrierearme und attraktive Alternative insbesondere mit Blick auf den Pkw-Verkehr zu schaffen. Die Stadt-Umland-Bahn soll zukünftig wichtige Einwohner-, Universitäts-, Schul- und Unternehmensstandorte erschließen und eine nachhaltige Mobilitätsmöglichkeit vor allem für die große Zahl der Pendler darstellen.

StUB = lokaler Klimaschutz

Die Stadt-Umland-Bahn ist ein wichtiger Beitrag für mehr saubere Luft und damit auch mehr Lebensqualität in den drei Städten. Mit der aktuell erarbeiteten Streckenführung könnten pro Jahr …

bis zu 8.000 t CO2 und

31 Millionen Pkw-Kilometer

eingespart werden.

Die Planungen der Stadt-Umland-Bahn

Im April 2016 wurde der Zweckverband Stadt-Umland-Bahn (ZV StUB) gegründet. Er ist für die Planung, den Bau und Betrieb der StUB zuständig. Die Geschäftsstelle des ZV StUB befindet sich in Erlangen.

Seit Januar 2017 laufen die Planungen zur Stadt-Umland-Bahn mit aktiver Bürgerbeteiligung. Die erste Planungs- und Dialogphase zum groben Streckenverlauf der StUB ist bereits abgeschlossen: Über 100 Varianten wurden aus den eingereichten Vorschlägen entwickelt und seitens der beauftragten Ingenieurbüros innerhalb von zwei Jahren intensiv untersucht und bewertet. Das Ergebnis ist die aus planerischer Sicht aussichtsreichste Streckenführung.

Einen Überblick zur ersten Planungs- und Dialogphase gibt der StUB-Film:

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Deshalb StUB!

Um auf den Achsen zwischen Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach eine attraktive Alternative zum Pkw-Verkehr zu schaffen, bietet sich als zukunftsweisendes alternatives Verkehrssystem eine Stadtbahn an – ein modernes, hochwertiges Straßenbahnsystem mit elektrisch betriebenen Niederflurfahrzeugen, die unabhängig auf eigenem Bahnkörper oder (bei beengten Verhältnissen) flexibel im vorhandenen Straßenraum geführt werden können.

Seit etwa 20 Jahren sind solche Stadtbahnen im Trend. Und das aus gutem Grund, sind Stadtbahnen doch leistungsfähig, wirtschaftlich und fügen sich gut in das Stadtbild ein. Die vorgesehene volle Kompatibilität mit dem Nürnberger Straßenbahnsystem ermöglicht Direktfahrten in die Nürnberger Innenstadt und gleichzeitig Synergien bei der Fahrzeugbeschaffung und Instandhaltung. Die Stadt-Umland-Bahn bietet eine hohe Beförderungsleistung bei geringem Flächenbedarf und niedrigen Emissionen.

Für das Befahren der Überlandstrecken werden die Fahrzeuge eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h erreichen können. Bei einer Fahrzeuglänge von bis zu 40 m können über 70 Fahrgäste auf Sitzplätzen und zusätzlich maximal ca. 140 stehende Fahrgäste befördert werden. Dies entspricht in etwa der Kapazität von drei Standard-Linienbussen.

Die Stadt-Umland-Bahn überzeugt in mehrfacher Hinsicht:

  • Gut für die Umwelt und das Klima
  • Attraktiv für die Fahrgäste
  • Stärkend für die Region