Start der Onlinebeteiligung: ZV StUB sammelt Anregungen für die Planung der Brücke über den Erlanger Regnitzgrund

Start der Onlinebeteiligung: ZV StUB sammelt Anregungen für die Planung der Brücke über den Erlanger Regnitzgrund

Wie sollte die Brücke für Straßenbahn und Bus gestaltet werden? Über eine Onlineplattform können ab Freitag, 17. Juli 2020, alle Bürgerinnen und Bürger sowie Verbände und Organisationen ihre Ideen zur geplanten Querung des Erlanger Regnitzgrunds auf Höhe der Wöhrmühlinsel einreichen. Eine Beteiligung ist bis Freitag, 31. Juli 2020, möglich. Vorschläge können auch per Post übermittelt werden.

Der Onlinedialog findet im Vorfeld des Realisierungswettbewerbs des Zweckverbands Stadt-Umland-Bahn (ZV StUB) statt. „Der Regnitzgrund in Erlangen ist Landschaftsschutzgebiet und Naherholungsbereich. Um eine möglichst umweltverträgliche, architektonisch ansprechende und technisch optimale Gestaltung der Brücke zu erreichen, haben wir uns entschieden, einen Realisierungswettbewerb auszuloben. Ziel dieses Wettbewerbs ist die Auswahl des Planungsbüros, welches den Auftrag erhält, die Brücke auf Basis des Entwurfs im Detail weiter zu planen“, erläutert Florian Gräf, Technischer Leiter des ZV StUB.

Dialog im Fokus

Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sowie Verbände und Organisationen ist seit Anbeginn ein wichtiger Bestandteil der Planungen zur Stadt-Umland-Bahn. Deshalb setzt der Zweckverband Stadt-Umland-Bahn auch bei der Gestaltung der Brücke über den Erlanger Regnitzgrund auf einen aktiven Dialog: „Über eine Onlineplattform sammeln wir vor Start des Wettbewerbs Ideen und Anregungen. Diese werden dem Anforderungskatalog für die Planungsbüros als Anhang beigefügt und sollen in die Ausarbeitung der Entwürfe einfließen“, erklärt Daniel Große-Verspohl, Geschäftsleiter des ZV StUB. Zusätzlich zur Onlinebeteiligung finden persönliche Gespräche mit verschiedenen Interessensvertretern, insbesondere aus dem Bereich Natur- und Umweltschutz, statt. Auch in den Wettbewerb selbst wird die Öffentlichkeit eingebunden: So werden im Preisgericht zum Wettbewerb neben den Fachpreisrichtern für konstruktiven Ingenieurbau, Architektur und Landschaftsarchitektur und dem Vorsitzenden des Zweckverbands Stadt-Umland-Bahn auch Vertreter der Erlanger Stadtratsfraktionen sitzen. In beratender Funktion gehören dem Preisgericht außerdem ein Vertreter der per Zufallsverfahren ausgewählten Bürgerinnen und Bürger des Dialogforums sowie ein Vertreter der Umwelt- und Naturschutzverbände an. Im Anschluss an den Wettbewerb wird der Dialog intensiviert: „Am Ende des Realisierungswettbewerbs steht das Planungsbüro fest, welches die Brücke im Detail planen wird. Gemeinsam mit der Öffentlichkeit werden die Planer dann den eingereichten ersten Entwurf verfeinern und bis zur Baureife optimieren. Begleitet wird diese Phase wieder von verschiedenen Beteiligungsformaten und Veranstaltungen“, so Geschäftsleiter Daniel Große-Verspohl.

Start der Beteiligung zum Brückenwettbewerb

Von Freitag, 17. Juli 2020, bis Freitag, 31. Juli 2020, können alle Vorschläge zur Brücke über die Onlinebeteiligungsplattform unter www.stadtumlandbahn.de/dialog/edialog/ an den ZV StUB übermittelt werden. Anregungen werden unter Einhaltung der Frist auch auf postalischem Weg (ZV StUB, Nürnberger Straße 69, 91052 Erlangen) entgegengenommen. „Wir sind gespannt, welche Wünsche und Anregungen die Bürgerinnen und Bürger an uns herantragen. Im letzten Onlinedialog zur Streckenfindung haben wir viele wertvolle Ideen erhalten. So basiert der Linienverlauf über den Regnitzgrund auf Höhe der Wöhrmühlinsel auf einem dieser Vorschläge“, sagt Florian Gräf, Technischer Leiter des ZV StUB. Übrigens: Auch die Ideen der Kinder und Jugendlichen aus der Lego-Planungswerkstatt, die im Februar 2020 in Erlangen stattfand, werden in die Auslobungsunterlagen für den Wettbewerb aufgenommen.